Mittwoch, 12. Oktober 2016

#lovelife {Übernachtungsparty} wie wir überleben

hin und wieder lasse ich mich überreden. also eigentlich oft - für Schokoriegel, für eine neue Packung Haargummis oder eben Übernachtungsparties. ich sehe ja ein, dass Kinder eine Freundin (oder Freund... aber das dauert ja wohl hoffentlich noch) gerne auch mal über Nacht bei sich haben wollen. dennoch. ich male mir immer alle möglichen Szenarien aus, wie eine nicht stattfindende Bettruhe, Genöle beim Abendbrot, weil das falsche auf dem Tisch steht, Läusealarm am nächsten Tag, unausgeschlafene und deshalb vollkommen ätzende Kinder am nächsten Morgen.

damit all das nicht passiert.. obwohl ich wirklich nicht weiß, wie man Läuse verhindern soll, ohne wie ein Sheriff an der Haustür ein Formular ausfüllen zu lassen, das einen an der Einreise hindern könnte... gebe ich euch heute mal meine Tipps mit auf den Weg, wie man als Familie eine Übernachtungsparty überleben kann:



  • das größte Problem sind immer die jüngeren Geschwister - zumindest bei uns. je nachdem wie klein sie sind, fühlen sie sich durch den Gast ausgegrenzt und sind eifersüchtig, möchten mitspielen, dürfen aber nicht, mutieren deshalb zu kleinen Dauernervern. da hilft es, wenn sich Mama oder/und Papa vorher ein paar Spiele ausdenken, die das kleinste Kind ablenken. die volle Aufmerksamkeit der Erwachsenen in einem Haushalt, wo Kinder sich immer in irgendwelchen Nischen bewegen müssen, um Aufmerksamkeit zu bekommen, kann Wunder wirken. 
  • wir sprechen immer mit unseren Kindern über die Übernachtung. "was hast du dir so vorgstellt?" und dann werden die Listen verglichen. auf meiner steht meist: 
  1. nicht laut sein
  2. keine Unordnung machen
  3. um 8.00 Uhr ins Bett
  4. essen, was auf dem Tisch steht
  5. gesund essen - also keine Chips und Co
na und so weiter

  • die Listen der Kinder sind genau das Gegenteil und Überscheidungen gibt es selbstverständlich keine. aber in der Mitte treffen wir uns dann doch. statt Mitternacht ist Schlafenszeit um 10.00. statt gesundem Essen darf es auch mal der Döner sein, wenn die Eltern des Gastkindes nichts dagegen  haben. Unordnung darf gemacht, muss aber wenigstens im Ansatz auch wieder aufgeräumt werden, wenn der Gast wieder weg ist. und bei Süßigkeiten und Co knicke ich sowieso ein. 

  • unbedingt zu empfehlen sind Absprachen vor der Übernachtung mit den Gasteltern. wann wird das Kind wieder abgeholt. soll es Abends anrufen, um Gute Nacht zu sagen usw. 

  • und dann der Morgen danach. meistens beginnt der Morgen danach im 6 Uhr. ich weiß auch nicht, warum. wenn die Gäste und die eigenen Kinder noch klein sind, musst du mit raus, weil dann brauchen die ja Frühstück. weil aber bei so frühen Aufwachphasen die Vormittage lang werden können, empfiehlt es sich, nach dem Frühstück raus zu gehen. irgendwohin - Spielplatz, Wald, Park. egal. Hauptsache frische Luft. danach kann ja noch ein wenig gemeinsam gespielt werden. und dann kommen ja auch schon die Eltern. 

habt es fein!

1 Kommentar:

  1. Das Foto ist überaus entzückend, liebe Denise! Und als Gastgeschenk gab es wirklich Läuse.. aaarghh!! Wie schlimm ist das denn?! Als meine Jungs noch jünger waren, gab es auch immer wieder Gastschläfer.. doch so langsam lässt es nach.. mein Großer (14) hat schon lange nicht mehr danach gefragt und mein Kleiner ist lieber bei anderen der Gast.. lach! Hab' es schön, Nicole

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