Donnerstag, 26. Februar 2015

Lesen!

Ein Buch lesen, ein Buch ansehen, es riechen, Geschichten erleben oder Wissen sammeln - all das sind die guten Dinge des Lebens. Mit Kindern gemeinsam lesen ist ein hohes Gut, an dem nicht nur die Kinder wachsen, sondern auch wir Eltern. Ist eine Geschichte spannend, gehen wir gemeinsam auf die Reise. Beinhaltet ein Buch vorrangig Wissen, profitieren wir alle davon. Ein Buch zu Hand zu nehmen und gemeinsam mit unseren Kindern zu erleben, welche großartige Welten sich eröffnen können - genau das möchte ich am Donnerstag tun. Ich möchte hier auf die guten Dinge mit euch zusammen Bücher erkunden, Bücher, die ich gut finde vorstellen und mich gerne inspirieren lassen, von euren Büchern. Welche Titel findet ihr spannend, interessant oder sollte man als Kind unbedingt gelesen haben? Und damit es kein Kuddelmuddel gibt, gebe ich die Kategorien vor. Ich freue mich auf eure Kommentare.

Kategorie heute: Bilderbücher für Kleinkinder

Wann kann man mit dem Lesen beginnen. Ich meine selbstverständlich das Vorlesen. Das eigentliche Vorlesen kann je nach Kind mit knapp 2 Jahren beginnen. Aber seid nicht frustriert, wenn euer Kind dann trotzdem nur an den Seiten reißen oder ständig über die Bilder erzählen möchte. Jeder Anfang ist gut und aus 2 Minuten Konzentration wird irgendwann mehr.

Prinzipiell finde ich, dass Bücher schon für Kinder unter einem Jahr im Haus zur Verfügung stehen sollten. Damit meine ich, dass Pappbilder-oder Fühlbilderbücher im Haus vorhanden und für das Kleinkind zu jeder Zeit erreichbar sein müssen. Es macht wenig Sinn, wenn das Buch im elterlichen Bücherschrank auf 2 Meter Höhe ein einsames Leben fristet. Schwierig ist das sicherlich für alle Eltern, die es trotz Kleinkind gerne sauber und aufgeräumt haben möchten. Denn es gibt kaum etwas Schöneres für ein Kind ab einem Dreiviertel Jahr als sich am Bücherregal hochzuziehen und die Bücher, die da so schön nebeneinander aufgereiht stehen, herauszuziehen. Spannend aber ist es doch immer wieder zu beobachten, dass das Rausziehen irgendwann in ein aktives Aufschlagen des Buches führt. Das Kind partizipiert also. Die unterste Reihe eines Bücherregals sollte also immer für Kinderbücher reserviert sein. Wer kein Bücherregal besitzt, erzielt den gleichen Effekt, wenn die Kinderbücher in eine Kiste gestellt werden.

Aktives Vorlesen beginnt dann, wenn sich jetzt noch Mama oder Papa oder gerne auch die älteren Geschwister neben das Kleinkind setzen, ein Buch aus dem Stapel ziehen und sagen: Guck mal. Das funktioniert oft wunderbar. Und es ist der Einstieg ins Lesen! Welche Bücher sich für die ganz Kleinen eignen, könnt ihr bei der Stiftung Lesen erfahren oder ihr fragt in einer Buchhandlung nach.

Meine persönliche Empfehlung ist ein Buch aus dem anthroposophischen Bereich. Es geht um Zwerge, es geht um Licht, es geht um eine kleine Reise. Der Text ist wirklich ansprechend in Reimform, die Bilder laden zur Ruhe ein. Das Büchlein sieht so umspektakulär aus, beinhaltet aber einen wahren Vorleseschatz.
Anneliese Metzig-Brusberg: Mein kleines Zwergenbuch. Urachhaus Verlag ISBN: 978-3-8251-7134-6
€ 7,90
zu beziehen unter anderem beim Avalon Versand oder direkt bei Urachhaus.


Was sind eure Vorleseschätze? Ich bin gespannt!

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