Donnerstag, 27. November 2014

Vor dem Advent


Die guten Dinge liegen in den kleinen Schritten, die wir täglich machen, die wir unseren Kindern beibringen. Aber um unseren Kindern die kleinen guten Schritte zeigen zu können, dürfen wir nicht gehetzt durch das Leben rennen. Uns darf das Licht nicht am 2. Weihnachtsfeiertag abgestellt werden, weil die Stromrechnung nicht bezahlt wurde. Wir lernen nichts mit leerem Bauch oder mit Komplexen. Wir wachsen nicht selbstbewusst heran, wenn es am nötigsten fehlt.

8,3 % der deutschen Kinder leben in Armut (siehe Statistik). Das sind 8,3% zu viel. Und die Zahl wächst. Gestern erreichte mich dazu eine Email von Andreja. Sie hat einen sehr interessanten Artikel dazu geschrieben und auch publiziert. Und ich möchte euch heute diesen Artikel sehr ans Herz legen.

Der Blick über den Tellerrand sollte eigentlich jeden Tag stattfinden. Aber gerade vor dem Advent, wenn sich viele auch im Bekanntenkreis darüber aufregen, wie nervig und stressig der Advent ist, sollten wir inne halten. Wir sollten um uns sehen und wahrnehmen, dass es Menschen gibt, die keine beschaulichen Weihnachten feiern. Deren Kinder kein Frühstück mit bekommen, weil kein Essen mehr im Haus ist. Die keinen Zugang zu musikalischer Bildung haben, die keinen Zugang zu Vereinssport haben, weil das Geld schlicht fehlt. Und deren Strom abgestellt werden kann, weil die Rechnung einfach nicht bezahlt werden konnte. Wir müssen sehen, dass es eine gesellschaftliche - eine soziale Frage gibt in diesem unseren reichen Land, die ganz offensichtlich immer noch nicht von der Politik gelöst wird, sondern von Vereinen wie z.B. der Deutschen Lebensbrücke e.V. oder der Arche in Berlin.

Damit Kinder aus Einkommensschwachen Familien ein Frühstück bekommen, damit sie den gleichen Zugang zu Bildung und Sport haben können, brauchen diese und andere Vereine Spenden. Macht mit! Mit kleinen Schritten die guten Dinge erreichen! Mit kleinen Schritten gegen Kinderarmut in Deutschland!

Kommentare:

  1. Liebe Denise!
    Das hast du total nett und lieb geschrieben! Und wir sollten nicht nur im Advent daran denken, dass es so viele Menschen und auch Kinder in Armut gibt. Jedes Prozent ist ein Prozent zu viel!!!! Ich wünsche dir eine schöne Adventszeit und wir alle sollten gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit mal inne halten und überlegen, wie wir mit ganz einfachen Sachen und Taten armen Menschen das Fest vielleicht ein bisschen schöner machen könnten. Stimmt´s?! Ganz liebe Grüße... Michaela :-)

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  2. Liebe Michaela,
    ich gebe dir total Recht!!! Neben Spenden gibt es ja auch noch viele andere Möglichkeiten an andere Menschen zu denken und auch zu helfen. Nur ein Beispiel: ein sehr guter Freund von uns betreibt eine Metzgerei und er schenkt jedes Jahr an Weihnachten den Kindern in einem Waisenhaus direkt in seiner Nachbarschaft einen großen Gänsebraten ... die Kinder freuen sich jedes Jahr darüber :)

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  3. Da habe ich gestern einen wirklich schönen Link gesehen: https://unverpackt.oxfam.de/
    Dort kann man z.B. die Übernahme von Schulgebüren verschenken oder einen Beitrag für das Gesundheitssystem leisten. Finde ich eine schöne Idee! Für uns alle, die wir im Überfluss leben.

    Liebe Grüße,
    Sarah Maria

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    1. Liebe Sarah Maria,
      OXFAM ist super klasse... ich habe da auch schon meine Weihnachtsgeschenke für Oma und Opa besorgt! Danke für den Link :) Herzliche Grüße
      Denise

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